Die Grenzen des Lebens

Lebenswelten sind ohne Grenzen, Begrenzungen, Eingrenzungen und Limits kaum denkbar.

Wer, wo welche Grenzen setzt;

Wer, wo welche Grenzen definiert;

Wer, wo welche Grenzen akzeptiert;

Wer, wo gegen welche Grenzen ankämpft;

Das ist so vielfältig und dynamisch, wie das Leben selbst.

Ein Limit ist jedoch für alle gleichermaßen gültig und unüberwindbar.

Egal, ob reich oder arm, egal, ob jung oder alt, egal ob schön oder noch schöner, egal ob gebildet und weise oder noch gebildeter oder noch weiser :

Das warum auch immer so wahnsinnig gefürchtete Ende des Lebens.

Wir wollen alle leben,

wir wollen gut leben,

wir wollen sicher leben,

wir wollen in Frieden leben,

wir wollen unabhängig leben,

wir wollen gesund leben,

wir wollen sinnhaft leben,

wir wollen mit Menschen leben, die wir lieben, 

wir wollen an  Orten leben, an dem wir uns wohlfühlen.

All dies fällt uns vielleicht einfacher, wenn wir uns nicht auf das kalte Gesicht des Todes fixieren,

sondern das tägliche Leben mit all den Inhalten füllen, die uns zufrieden stellen und einen ruhigen und frischen Atem verleihen.

Nicht indem wir den Tod ignorieren, ganz im Gegenteil, indem wir ihn in ein positives Lebensverständnis mit integrieren.

قُلْ إِنَّ صَلَاتِى وَنُسُكِى وَمَحْيَاىَ وَمَمَاتِى لِلَّهِ رَبِّ ٱلْعَٰلَمِينَ

Sag: Gewiss, mein Gebet, mein Opfer, mein Leben und mein Sterben gehören Allah, dem Herrn der Welten.

[6:162]

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